art ::::: working

::: ein digitales portfolio :::



name ::: sarah balla
email ::: sarahballa@gmx.at

ausbildung ::: htbl pinkafeld
architektur studium an der TU WIEN



::: architektur ::: konzepte ::: digitale fotografie ::: analoge fotografie ::: illustrationen ::: artwork ::: welt erforschen

WORK ::: Grafikdesign

Trikot- und Logodesign für den Radsport Club Holzschlag

WORK ::: Grafikdesign

Trikotdesign für den Radsport Club Holzschlag

City Orchestra

WORK ::: Entwerfen

Entwerfen bei Frau Professor Sigrid Hauser ::: Aufwertung der Nicht-Orte ::: Marc Augé hat mit seinem Buch non-lieux (1992), den Begriff des Nicht-Ortes geprägt ::: er bezeichnet mit dem Ausdruck Nicht-Ort zwei verschiedene, einander ergänzende Realitäten: Räume, die in Bezug auf bestimmte Zwecke konstituiert sind, und die Beziehung, die das Individuum zu diesen Räumen unterhält ::: somit werden Nicht-Orte von jenen entdeckt, die ihn für sich beanspruchen ::: doch diese Beanspruchung des Raumes scheint sich in der Übermoderne - Marc Augés Ausdruck für die heutige Zeit - stetig zu verändern ::: aufgrund moderner Zwänge (wechselnde Arbeitsverhältnisse, steigende Mieten, etc.) muss man mobil und flexibel sein ::: die Menschen besitzen Geld, aber können sich keinen fixen Wohnsitz leisten ::: Augé bezeichnet dieses Phämnomen mit dem Kürzel „SDS“ (Sans Domicile Stable) - Menschen ohne stabilen Wohnsitz ::: deswegen scheinen „kleine Architekturen“ - sogenannte „Mikroarchitekturen“ - immer wichtiger zu werden ::: Mikroarchitekturen gelten wegen ihrer Größe beziehungsweise ihres Nutzungsprofils als der Transitort schlechthin ::: die Untersuchung von Mikroarchitekturen im Alltag sollte uns bei der Entwicklung eines Stadtmöbels behilflich sein, dass sich auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer einstellen kann ::: dazu analysierten wir unterschiedliche Mikroarchitekturen, wie zum Beispiel Kioske, Marktstände, Wartehäuschen und Parkbänke beziehungsweise die Gewohnheiten ihrer Nutzer ::: gemeinsame Merkmale wie Abstände und Blickbeziehungen beziehungsweise unterschiedliche Nutzungen (temporäres Warten, Verweilen, Musik hören und Freunde treffen) waren ausschlaggebend für die Funktionen unseres Entwurfes ::: das Stadtmöbel besteht letztendlich nun aus einem Fixmodul als Konstruktionsbasis und den flexiblen Elementen als Anordnungsmöglichkeit ::: Film „City Orchestra“ ::: eddit by Belinda Jungwirth und Sarah Balla ::: Dauer: 6.42 min :::